Diözesantreffen der Stämme

Erschienen am 23. Mai 2002 in Presse

DPSG Saerbeck e.V.

 

Wölflinge in Weltenbummler-Stimmung, abgedrehte Juffis, schlammbedeckte Pfadis und Workshop-gestählte Rover, all diese Spezies der Gattung „Homo scouticus“ konnte man vergangenes Wochenende in Vechta beim Diözesantreffen in Aktion erleben.

„Tik-Tak Tik Tak. Alder schieß mir nen update rüber was geht denn hier heut so ab so viele bunte krasse Leute in dieser kleinen Stadt.“ So beginnt die erste Strophe des „Uhrsprungs-Liedes“.

Als der Saerbecker Stamm in Vechta antraf, war der Aufbau schon im vollen Gange. Es wurden Heringe eingehämmert, Zelte mit Hilfe der Kleinsten in die richtige Richtung gedreht und natürlich viel gelacht. Schnell hatte man für die Wölflinge und auch für die Juffis einen geeigneten Zeltplatz gefunden. Inmitten der eingeteilten und nach Bezirk sortierten Rasenparzellen startete man fleißig den Aufbau. Das Bild das sich bot, wird so schnell niemand der Teilnehmer und Besucher vergessen: Ein Meer aus weißen und schwarzen Zelten.

Die Auftaktveranstaltung fand in dem rund 2000 Quadratmeter großen Zirkuszelt statt. Klar, dass hier Musik und Spaß an erster Stelle standen. Um die einzelnen Bezirke auch von weitem erkennen zu können, hatte man sich bei der Planung der gigantischen Veranstaltung für jeden Bezirk eine andere Erkennungsfarbe ausgesucht. Der Kreis Steinfurt erhielt „Schweinchenrosa“, was dazu führte, dass man sich als Markenzeichen den Pink Panther aussuchte.

Die Veranstalter hatten sich so einiges einfallen lassen. So gab es unter anderem einen „Markt der Möglichkeiten“ mit vielen Dingen zum Bestaunen und Ausprobieren. So wurde unter anderem ein Totempfahl geschnitzt. Am Samstagabend gab es im Zirkuszelt sogar Live-Musik. Trotz der schlechten Prognosen der Wetterfrösche blieb es sonnig und warm. Kein Wunder, dass da die Saerbecker braungebrannt aber müde am vergangenen Montagnachmittag wieder in Saerbeck eintrafen. Dennoch ist man sich einig, dass man sich dieses Event als Pfadfinder nicht hätte entgehen lassen dürfen. Wann sonst zelten denn schon einmal über 4000 Pfadfinder zusammen über drei Nächte?

Quelle: Nina Göcking, Grevener Zeitung

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