Für das Recht auf Frieden

Erschienen am 18. Dezember 2013 in Presse

DPSG Saerbeck e.V.

 

Am Sonntag standen die Kinder, Jugendlichen und die Betreuer und Eltern mit Laternen, in denen das Friedenslicht vervielfältigt brannte, auf dem Kirmesplatz. Es soll unter anderem am Freitag in das Seniorenzentrum und am Samstag, 21. Dezember, während der Vorabendmesse in die St.-Georg-Kirche gebracht werden. Dort kann jeder seine eigene Kerze daran entzünden.

Als Friedensstifter sind die Saerbecker Pfadfinder in diesen Tagen unterwegs. Am Sonntag holten sie das Friedenslicht aus dem Dom in Münster ins Dorf. 18 Gruppenkinder waren dafür zusammen mit sieben Firmlingen und zehn Erwachsenen unterwegs.

„Der Dom war pickepackevoll“, berichtete André Löckener, Vorsitzender der Pfadfinder. Vorsorglich hatten die Saerbecker Decken mitgebracht, auf die sie sich neben den Altar hockten. Löckener lobte ausdrücklich den kindgerecht gestalteten Gottesdienst, unter anderem mit dem Pfadfinderlied „Flinke Hände, flinke Füße“ in einer Rock-Version.

Am Sonntag standen die Kinder, Jugendlichen und die Betreuer und Eltern dann mit Laternen, in denen das Friedenslicht vervielfältigt brannte, auf dem Kirmesplatz. Es soll unter anderem am Freitag in das Seniorenzentrum und am Samstag, 21. Dezember, während der Vorabendmesse in die St.-Georg-Kirche gebracht werden. Dort kann jeder seine eigene Kerze daran entzünden.

Die traditionelle Friedenslicht-Aktion geht von österreichischen Pfadfindern aus, die es Ende November an der Flamme in der Geburtsgrotte Christi in Bethlehem entzündeten und nun um die Welt tragen.

In Deutschland steht die Aktion in diesem Jahr unter dem Motto „Recht auf Frieden“. Damit wollen die Pfadfinder die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen aufgreifen, die seit 65 Jahren besteht. Dort wird darauf hingewiesen, dass alle Menschen die gleichen Rechte auf „Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt“ haben. Im 2. Artikel wird ausgeführt, dass „jeder Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand” hat.

Pfadfinder bringen das Licht von Bethlehem nach Saerbeck

Von Alfred Riese, Westfälische Nachrichten

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