Kein Platz für Handys und Co.

Erschienen am 29. August 2005 in Presse

DPSG Saerbeck e.V.

 

Eine Gruppe Jungen hat es sich am prasselnden Lagerfeuer gemütlich gemacht, Jana und Alexandra hocken vor dem Eingang eines großen Zeltes. Unter der großen Veranda des Pfadfinderheims lassen sich währenddessen die Eltern der Nachwuchs-Pfadfinder Kaffee und Kuchen schmecken.
Sie nutzten am Samstag den Tag des offenen Zeltes dazu, sich das Pfadfinderheim und das großzügige Außengelände genauer anzusehen, sich über die Arbeit der Pfadfinder (DPSG) zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen. Häufig bringen Väter und Mütter ihre Kinder nur bis zum Tor am Pfadiheim und wissen gar nicht, wie`s dahinter aussieht, erzählt Kirsten Beckschwarte vom Leitungsteam der DPSG. Beim Tag des offenen Zeltes sind die Eltern eingeladen, sich mit ihren Kindern alles genau anzuschauen.
Wöchentlich treffen sich mehr als 40 Kinder und Jugendliche der verschiedenen Altersgruppen auf dem Pfadfindergelände am Schulkamp, um miteinander zu spielen oder kleine und große Abenteuer zu erleben. Handys, und Gameboys müssen da schon zuhause bleiben, lacht Kirsten Beckschwarte. Bei uns sind die Kinder selbst gefordert. Wir entdecken gemeinsam die Natur und bewahren uns so auch ein Stück Freiheit. Und genau das ist es, was die Wölflinge, die Jungpfadfinder, Pfadfinder und Rover interessiert:
Was ist das Besondere daran, ein Pfadfinder zu sein? Wir sind immer draußen, das ist toll, müssen Jana und Alexandra nicht lange überlegen. Sie haben inzwischen mit Luftmatratze und Schlafsack im großen Zelt ihr Nachtlager hergerichtet. Mit 14 weiteren Pfadis wollen sie beim Tag des offenen Zeltes am Pfadiheim schlafen und freuen sich auf eine lange Pfadfindernacht. Wir werden erst noch gemeinsam mit den Eltern am Lagerfeuer Stockbrot backen, dann die Erwachsenen verabschieden und zu einer Nachtwanderung aufbrechen, verrät Kirsten Beckschwarte das Abendprogramm. Allerletzter Programmpunkt: Licht aus und Zelte schließen.
Wer sich für die Arbeit der Pfadfinder interessiert, sollte sich mit Kirsten Beckschwarte in Verbindung setzen.

Quelle: Westfälische Nachrichten

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