Pfadis trotzen dem Emsland-Regen

Erschienen am 17. August 2005 in Presse

DPSG Saerbeck e.V.

 

„Trotz des durchgängig schlechten Wetters hatten wir ein tolles Sommerzeltlager. Die Stimmung aller Lagerteilnehmer war super. Wir sind froh, dass auch die anstrengende Rückfahrt von 134 Kilometern in zwei Tagen per Fahrrad von allen Pfadfindern ohne Probleme zurückgelegt wurde.“ Mit diesen Worten begrüßte die Stammesvorsitzende Kirsten Beckschwarte die Eltern, die am vergangenen Freitag ihre Kinder nach zwei Wochen am Pfadfinderheim wieder in die Arme schließen konnten.

Herr der Ringe

Das Rezept für das gelungene Lager lag in einer guten Mischung von Angeboten im Lager und Aktivitäten mit den Fahrrädern. Unter dem Motto „Herr der Ringe“ wurde ein Rittertag mit Verkleidungen und der Herstellung von Pfeil und Bogen durchgeführt.

Ein zünftiges Rittermahl, bei dem mit den Fingern gegessen wurde, war Abschluss des Tages. Kreativität war bei der Herstellung von Gipsmasken und Schlüsselanhängern und der Gestaltung des Lagertuches für jeden Teilnehmer gefordert.

Spannend für alle war eine Orientierungsfahrt, bei der die Scouts mit verbundenen Augen an einen unbekannten Ort gefahren wurden und allein zum Lagerplatz zurückfinden mussten.

Die Radtour zu einem Moorerlebnispfad artete bei einigen zu einer „Moorschlacht“ aus, an der alle der jungen Teilnehmer ihre Freude hatten. Ein Spiel, bei dem Esterwegen erkundet wurde und gleichzeitig die Gruppenleiter, die sich in Verkleidung versteckt hatten, zu finden waren, brachte für alle riesigen Spaß.

Pastoralreferent Werner Heckmann als Kurat der Pfadfinder besuchte das Lager und feierte mit den Scouts einen stimmungsvollen Gottesdienst. Das Lagerfeuer war, wie es sich für Pfadfinder gehört, der zentrale Punkt des Lagers. Es war der abendliche Sammelpunkt für gemeinsame Spiele und Gesang vor der späten Nachtruhe.

Hilfsbereit

Sehr hilfsbereit zeigten sich Esterwegens Bürgermeister und seine Frau. Der Bürgermeister sorgte am Sonntag dafür, dass der Lagerplatz mit sechs Anhängern Schreddermaterial abgestreut wurde, um das Lager bei den ständigen Regengüssen vor dem „versaufen“ zu retten.

Seine Frau ließ nasse Wäsche und Kleidung der Kinder einsammeln. Die Kleidung wurde von ihr und Nachbarn gewaschen und kam einen Tag später gebügelt in das Lager zurück. Kommentar von Jungpfadfinder Eike Spieker zu der Aktion: „Ich bin der glücklichste Mensch dieser Welt, ich habe wieder trockene Kleidung!“

Quelle: Grevener Zeitung

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