DPSG Saerbeck - Presse-Archiv Stand: September 2009
Presse-Archiv des Pfadfinderstammes St. Georg Saerbeck e.V.
2001 - 2002 - 2003 - 2004 - 2005 - 2006 - 2007 - 2008 - 2009
Freitag, 02. November 2001 |
Quelle: Grevener Zeitung (Saerbeck)
Saerbeck - Ein
voller Erfolg war die erste Sammelaktion der Saerbecker Pfadfinder auf
dem Saerbecker Adventsmarkt am vergangenen Wochenende. Neben dem schon
traditionellen Verkauf von Reibekuchen beteiligten sich die Saerbecker Pfadfinder
an der Aktion "Jede Münze hilft", die von Misereor und der DPSG
veranstaltet wird. Ein ganzer Eimer voller Restmünzen kam zusammen und wird
Kindern und Jugendlichen in Indien, Brasilien und Deutschland zugute kommen.
Die Saerbecker Pfadfinder bedanken sich bei allen Mitbürgern, die ihre
Restmünzen für diesen guten Zweck gespendet haben. Die Pfadis zeigten sich
überrascht über den großen Erfolg dieser Aktion beim Adventsmarkt. Der
Vorsitzende der DPSG Saerbeck, Frank Mösker, teilt mit, dass es noch weitere
Möglichkeiten gibt, Restmünzen zu spenden, und zwar bei der
Weihnachtsbaumaktion am 12. Januar 2002. Weitere Informationen gibt es bei
Frank Mösker unter Tel. (02574) 888429 (Frank Mösker) oder bei Gordon Wolf,
Tel. (02574) 1781 (Gordon Wolf). Zusätzliche Infos zu dieser Aktion gibt es im
Internet.
Mittwoch, 28. November 2001 |
Quelle: Grevener Zeitung (Saerbeck)
-hn- Saerbeck. Beim Elternnachmittag der Pfadfinderschaft
St. Georg im neuen Pfadfinderheim im Schulkamp standen die Rückschau auf
das vergangene Jahr, ein Diavortrag über das Sommerlager 2001 in Handorf und
die Programmvorschau 2002 im Mittelpunkt. Stammesleiter Frank Mösker, seit über
20 Jahren aktiver Pfadfinder, eröffnete das Treffen, begrüßte die zahlreichen
Eltern und Pfadfinder sowie Pastoralreferent Werner Heckmann und das Pfadfinder-Betreuerteam.
Der Nachmittag begann mit einem Wortgottesdienst mit Gebeten und Liedern, der
von der Wölflingsgruppe vorbereitet worden war.
Mösker verwies in seinem Rückblick auf die kameradschaftlichen und kreativen
Zusammenkünfte der verschiedenen Pfadfindergruppen und Leiterrunden von
St. Georg. Besonderes Augenmerk richtete er auf das neue Pfadfinderheim,
das ausschließlich in Eigenleistung gebaut und eingerichtet wurde. Es stellt
eine feste und bleibende Einrichtung dar, das neue Zuhause für die Pfadfinderschaft.
In einem Diavortrag ließen die Pfadfinder noch einmal das Sommerlager in
Handorf Revue passieren. Zum vielseitigen Programm gehörten dort ein
Lager-Überfall, ein Gottesdienst und eine Nachtwanderung. Zu Gast waren die
Messdiener. Unter dem Sternhimmel hieß die Vorführung im Planetarium Münster,
die die Pfadfinder besuchten. Schließlich hieß es jedoch Abschied nehmen
vom Sommerlager.
Abschließend stellte Frank Mösker das vorläufige Jahresprogramm 2002 vor.
Geplant ist wieder eine Karnevalsfeier, Städtetouren mit den verschiedenen
Altergruppen, Leiterrunden, der Stand beim Adventsmarkt und vieles mehr. Auf
das Pfingstlager mit dem Motto Uhrsprung in Vechta vom 17. bis 20. Mai wies
Mösker besonders hin.
Mit einem Lied endete der Elternnachmittag. Das Pfadfinder-Betreuerteam
wünschte sich auch für das neue Jahr eine gute und gewinnbringende
Zusammenarbeit.
Donnerstag, 24. Januar 2002 |
Quelle: Westfälische Nachrichten (Saerbeck)
Saerbeck - Rund
4000 Pfadfinder Pfadfinder werden dabei sein, wenn es am
Pfingstwochenende 2002 auf dem Stoppelmarkt in Vechta heißt: "U-h-rsprung
- Bis hierher und weiter". Auch die Saerbecker Pfadfinder sind mit von der Partie.
Aus dem gesamten Bistum Münster, vom oldenburgischen Teil bis hin an den
Niederrhein, reisen sie an, um an diesem Großevent des Diözesanverbands Münster
der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg teilzunehmen. Vier Tage lang
werden sie gemeinsam spielen, lachen, singen, an Workshops teilnehmen und
zeigen, dass das angestaubte Waldläuferklischee für die Pfadfinder von
heute nicht mehr zutrifft.
"Die DPSG ist ein moderner Jugendverband, der sich dem Wandel der Zeiten
immer wieder anpasst", betont die Diözesanvorsitzende Stefanie
Reichenbach. Auch aus dem Saerbecker Bezirk werden alleine 15 Pfadfinder
anreisen. "Wir sind alle sehr gespannt auf dieses gewaltige Ereignis"
so Vorstand Frank Mösker.
Vielfältig präsentiert sich auch das Programm, das für die einzelnen
Altersstufen gezielt abgestimmt ist. Während die Jüngsten
("Wölflinge") spielend den Umgang mit der Schöpfung erlernen, geht es
für die Jugendlichen ab 16 darum, bei Workshops wie zum Beispiel Floßbau
handfest anzupacken.
Auch die Saerbecker Truppe hilft tatkräftig mit: Neben einem Aerobicworkshop
und einen Einradkurs wird auch Feuerspucken von ihnen angeboten. Mit diesem
größten Lager in der Geschichte des Diözesanverbands feiert die DPSG auch ein
bisschen sich selbst. 2002 werden die Georgspfadfinder im Bistum Münster
nämlich 70 Jahre alt. Grund genug, sich an Vergangenes zu erinnern, die
Gegenwart zu feiern und mit Freude in die Zukunft zu blicken. www.uhrsprung2002.de
Abfahrt ist am Freitag, 17. Mai, um 15:30 Uhr am Volksbankparkplatz.
Persönliches Gepäck, Luftmatratze/ Isomatte und Schlafsack müssen mitgenommen
werden, jedoch kein Geschirr (höchstens eine eigene Tasse). Die Kinder sollten
auch Taschengeld mitnehmen. Rückkehr ist Montag Nachmittag.
Donnerstag, 16. Mai 2002 |
Quelle: Grevener Zeitung (Saerbeck)
Saerbeck -
Wölflinge in Weltenbummler-Stimmung, abgedrehte Juffis, schlammbedeckte Pfadis
und Workshop-gestählte Rover, all diese Spezies der Gattung "Homo
scouticus" konnte man vergangenes Wochenende in Vechta beim
Diözesantreffen in Aktion erleben.
"Tik-Tak Tik Tak. Alder schieß mir nen update rüber was geht denn hier
heut so ab so viele bunte krasse Leute in dieser kleinen Stadt." So
beginnt die erste Strophe des "Uhrsprungs-Liedes".
Als der Saerbecker Stamm in Vechta antraf, war der Aufbau schon im vollen
Gange. Es wurden Heringe eingehämmert, Zelte mit Hilfe der Kleinsten in die
richtige Richtung gedreht und natürlich viel gelacht. Schnell hatte man für die
Wölflinge und auch für die Juffis einen geeigneten Zeltplatz gefunden. Inmitten
der eingeteilten und nach Bezirk sortierten Rasenparzellen startete man fleißig
den Aufbau. Das Bild das sich bot, wird so schnell niemand der Teilnehmer und
Besucher vergessen: Ein Meer aus weißen und schwarzen Zelten.
Die Auftaktveranstaltung fand in dem rund 2000 Quadratmeter großen Zirkuszelt
statt. Klar, dass hier Musik und Spaß an erster Stelle standen. Um die
einzelnen Bezirke auch von weitem erkennen zu können, hatte man sich bei der
Planung der gigantischen Veranstaltung für jeden Bezirk eine andere
Erkennungsfarbe ausgesucht. Der Kreis Steinfurt erhielt
"Schweinchenrosa", was dazu führte, dass man sich als Markenzeichen
den Pink Panther aussuchte.
Die Veranstalter hatten sich so einiges einfallen lassen. So gab es unter
anderem einen "Markt der Möglichkeiten" mit vielen Dingen zum
Bestaunen und Ausprobieren. So wurde unter anderem ein Totempfahl geschnitzt.
Am Samstagabend gab es im Zirkuszelt sogar Live-Musik. Trotz der schlechten
Prognosen der Wetterfrösche blieb es sonnig und warm. Kein Wunder, dass da die
Saerbecker braungebrannt aber müde am vergangenen Montagnachmittag wieder in
Saerbeck eintrafen. Dennoch ist man sich einig, dass man sich dieses Event als Pfadfinder nicht hätte entgehen lassen dürfen. Wann sonst
zelten denn schon einmal über 4000 Pfadfinder zusammen über drei
Nächte? Nina Göcking
Donnerstag, 23. Mai 2002 |
Quelle: Grevener Zeitung (Saerbeck)
Saerbeck - Die
Saerbecker St.-Georgs-Pfadfinder starteten jetzt in ihr Sommerlager. Zum
Abschied gab Pastor Peter Ceglarek besonders gute Wünsche für das Wetter mit
auf den Weg. Dörpen im Emsland ist das Ziel der Saerbecker Scouts. Auf dem Jugendzeltplatz
direkt am Heeder See werden für zehn Tage die Zelte aufgeschlagen. Eine erste
Gruppe startete bereits früher, um das Gepäck und die Fahrräder nach Dörpen zu
bringen. Dort wurde schon das große Gemeinschaftszelt und das Küchenzelt
aufgestellt. Statt elektronischer Unterhaltung mit Nintendo oder Handy stehen
Lagerfeuer, Spiele an der frischen Luft, Schwimmen und Baden, Radtouren und das
Leben in der freien Natur auf dem Programm, wie Stammesvorsitzender Frank
Mösker erklärte.
Montag, 29. Juli 2002 | Quelle:
Grevener Zeitung (Saerbeck)
-row-
Saerbeck. Knifflige Fragen und 18 Kilometer Strecke lagen vor den 16
Teilnehmern der Fahrradrallye am Freitag.
Die Saerbecker Pfadfinder hatten wie jedes Jahr eine anspruchsvolle
Strecke quer durch Saerbeck und die angrenzenden Bauerschaften geplant. An
insgesamt 28 Stationen mussten die Teilnehmer im Alter von sechs bis 14 Jahren
Fragen wie Welche Nummer hat das Kolpingheim? beantworten.
Das Siegerteam wurde am Abend im Pfadfinderheim ermittelt und durfte
sich über einen tollen Preis freuen.
Doch auch die Zweit und Drittplatzierten freuten sich über frisch gebackenes
Stockbrot und Würstchen, die über dem Lagerfeuer gebraten wurden.
Montag, 26. August 2002 |
Quelle: Westfälische Nachrichten (Saerbeck)
Saerbeck - Mit
offenen Augen auf dem Fahrrad durch Saerbeck und Umgebung unterwegs - das waren
am Freitagnachmittag 16 Kinder bei der Fahrradrallye der Saerbecker Pfadfinder.
Die Ferienspaßaktion führte die Sechs- bis 14-Jährigen, die sich in Zweier- bis
Vierergruppen vom Kirmesplatz aus auf den Weg durch das Dorf und die
umliegenden Bauerschaften. Auf der 18 Kilometer langen Strecke mussten die
Teilnehmer genau aufpassen. Denn bei der Fahrradrallye, organisiert von Frank
Mösker, dem Vorsitzenden der Pfadfinder, und Paul Beckschwarte, ging es
nicht um Schnelligkeit, sondern darum, aufmerksam zu beobachten und Fragen zu beantworten.
Und wer die Augen offen hielt, konnte die Antworten schnell entdecken. Wann
Saerbeck als "Pferdefreundliche Gemeinde" ausgezeichnet wurde, kann
man nämlich auf dem Schild am Bürgerhaus nachlesen, das auf der Route der
jungen Radler lag. Gefragt wurde außerdem nach der Hausnummer des Kolpingheims
in der Hohen Schweiz, wieviele Stufen die Leiter des Hochsitzes am Schrägedamm
hat oder in welcher Farbe die Burg Funkelstein am DRK-Kindergarten gemalt ist.
Zielpunkt war das Pfadfinderheim, wo die Teilnehmer den Tag am
Lagerfeuer bei Stockbrot und Grillwürstchen ausklingen ließen. Die Sieger der
Fahrradrallye bekamen Preise.
hri
Montag, 26. August 2002 |
Quelle: Grevener Zeitung (Saerbeck)
Saerbeck - Einen weiten Weg haben sich die
St.Georg-Pfadfinder für ihr Sommerlager ausgesucht: Für zwei Wochen
fuhren sie jetzt nach Litauen. Drei Tage verbringen sie in der Partnerstadt
Rietavas und feiern dort ein Wiedersehen mit den litauischen Scouts.
Für die 1700 Kilometer lange Anreise lassen
sie sich Zeit, schließlich haben sie ihr Bett stets bei sich. So bauten sie
ihre Zelte am Wochenende in Frankfurt/Oder und in Polen in der Nähe der
litauischen Grenze auf. Die Kontakte der Pfadfinder von St. Georg zu der
Gruppe in Rietavas entstanden vor einem Jahr, als Jugendliche und Erwachsene
aus Rietavas nach Saerbeck reisten, um am Berkemeier-Fun-Cup teilzunehmen.
Unter den Gästen befanden sich damals auch einige Pfadfinder aus der
Partnerstadt. Bei einem gemeinsamen Abend auf dem Pfadfindergelände im
Schulkamp lernte man sich kennen. Dabei sprachen die Litauer die Einladung zu
einem Sommerlager in der Nähe von Rietavas aus.
Mit an Bord in einem der Transporter ist
übrigens auch die 17-jährige Schülerin Sonata Staponkuté aus Rietavas, die sich
drei Wochen lang in Saerbeck " bei der Familie Antonia und Alfons Beermann
" aufhielt und die Gesamtschule besuchte, um ihre Deutschkenntnisse zu
vertiefen (die GZ berichtete). Zur Verabschiedung von Sonata waren neben der
Gastgeberfamilie auch Mitglieder des Vorstands des Partnerschaftsvereins und
das Ehepaar Peter und Reni Dütsch gekommen. Sie alle wünschten ihr eine gute
Heimfahrt und ein Wiedersehen in Rietavas oder in Saerbeck. Sonata war schon
zweimal in Saerbeck, ihr Wunsch ist: Ein drittes Mal nach Saerbeck kommen...lü
Dienstag, 05. August 2003 |
Quelle: Grevener Zeitung (Saerbeck)
Saerbeck - Mit vielen Eindrücken aus Litauen
und von der Partnergemeinde Rietavas sind die Saerbecker Pfadfinder nach
zwei Wochen am Freitag von ihrer insgesamt 4300 Kilometer langen Fahrt in das
Baltikum zurückgekehrt.
Die Hin- und Rückfahrt dauerte jeweils drei
Tage. Im Mittelpunkt der langen Reise stand ein gemeinsames Lager zusammen mit
den Pfadfindern aus Rietavas an einem kleinen See in der Nähe der
Partnergemeinde.
Sofort gute Kontakte
Gleich der erste Abend am Lagerfeuer mit
Spielen und Gesang stellte sofort gute Kontakte zwischen den beiden Pfadfindergruppen
her. Sprachprobleme gab es nicht, da bei einigen Litauern Deutschkenntnisse
vorhanden waren, und die englische Sprache in beiden Ländern zum festen
Bestandteil der Schulausbildung gehört.
Da der Lagerplatz weder Toilette noch
Wasserversorgung besaß, gestaltete sich das Lagerleben unter "echten"
Pfadfinderbedingungen. Gemeinsamer Sport, Ballspiele, und Schwimmen
ließen keine Langeweile aufkommen. Die Zubereitung von Speisen und das
gemeinsame Essen trugen zur Festigung der Beziehungen beider Gruppen bei.
Leckerer Eintopf
Ein Eintopf aus Hühnerfleisch und roten
Kartoffeln, der von den Litauern zubereitet wurde, mundete den Saerbeckern
besonders gut. Auch der Tee, der am Lagerfeuer zubereitet wurde, war für die
Scouts aus Saerbeck eine neue Erfahrung. Er wurde aus Himbeer- oder
Waldbeerblättern gekocht, die frisch im Wald gepflückt wurden.
Ein Besuch im Rathaus von Rietavas mit
Empfang beim Bürgermeister war der Beginn eines Erkundungstages der
Partnergemeinde. Die Auseinandersetzung mit der Geschichte von Rietavas und
Litauen wurde durch den Besuch des Heimathauses, einer ehemaligen
Atom-Raketenstellung der UdSSR, dem berühmten Kreuzberg, und dem KGB-Museum in
der Hauptstadt Vilnius angeregt. Der Anblick der Folter- und
Hinrichtungszellen, die noch vor 15 Jahren benutzt wurden, prägte sich
besonders nachhaltig bei den Pfadfindern ein.
Eine Fahrt mit den Pfadfindern aus
Rietavas zum Naturschutzgebiet in der Nähe von Platelai ließ bei einer
Wanderung die Unberührtheit der Natur Litauens mit den zahllosen Störchen
besonders deutlich werden. Wohl einmalig ist das kristallklare Wasser des
Badesees in dem Naturschutzgebiet, bei dem man über mehrere Meter noch den
Grund des Gewässers erkennen kann.
Schöne Ostseeküste
Weiter ging die Fahrt zur schönen
Ostseeküste Litauens. Der nächste Lagerplatz wurde in der Nähe vom Badeort
Palanga aufgeschlagen. Hier war das Meer mit seinem wunderschönen weißen und
breiten Strand Anziehungspunkt für die Gruppe. Es kam mit Schwimmen und
Strandspielen bei herrlichem Sonnenschein echte Ferienstimmung auf. Die
Sonnenuntergänge am Meer waren traumhaft schön. Eine Fahrt zur Kurischen
Nehrung füllte den letzten Tag an der Küste.
Leider näherte sich auch bald der Termin für
die Heimfahrt der Saerbecker. Der Besuch der Hauptstadt Vilnius war der letzte
Programmpunkt in Litauen. Hier hatten die Pfadfinder aus Rietavas eine
Übernachtung in einem Pfarrheim organisiert. Die "Barrikaden" am
Parlamentsgebäude in Vilnius stellten wieder einen aktuellen Bezug zur jüngsten
Geschichte des Landes her. Diese Barrikaden wurden 1990 gegen Russische Panzer
errichtet, weil die Litauer befürchteten, dass ihr Streben nach Unabhängigkeit
von Russland nicht akzeptiert würde.weiterer Bericht in -
unserer morgigen Ausgabe -
Dienstag, 19. August 2003 |
Quelle: Grevener Zeitung (Saerbeck)
Saerbeck.
Mit vielen Eindrücken aus Litauen und von der Partnergemeinde Rietavas sind die
Saerbecker Pfadfinder nach zwei Wochen am vergangenen Freitag von ihrer
insgesamt 4300 Kilometer langen Fahrt in das Baltikum zurückgekehrt. Die Hin-
und Rückfahrt dauerte jeweils drei Tage. Paul Beckschwarte berichtet von der
Reise.
Im Mittelpunkt der langen Reise stand ein gemeinsames Lager zusammen mit den Pfadfindern
aus Rietavas an einem kleinen See in der Nähe der Partnergemeinde. Gleich der
erste Abend am Lagerfeuer mit Spielen und Gesang stellte sofort gute Kontakte
zwischen den beiden Pfadfindergruppen her. Sprachprobleme gab es nicht,
da bei einigen Litauern Deutschkenntnisse vorhanden waren und die englische
Sprache in beiden Ländern zur Schulausbildung gehört.
Da der Lagerplatz weder Toilette noch Wasserversorgung besaß, gestaltete sich
das Lagerleben unter echten Pfadfinderbedingungen. Gemeinsamer Sport,
Ballspiele, und Schwimmen ließen keine Langeweile aufkommen. Die Zubereitung
von Speisen und das gemeinsame Essen trugen zur Festigung der Beziehungen
beider Gruppen bei. Der Tee, der am Lagerfeuer zubereitet wurde, war für die
Scouts aus Saerbeck eine neue Erfahrung. Er wurde aus Himbeer- oder
Waldbeerblättern gekocht, die im Wald gepflückt wurden.
Ein Besuch im Rathaus mit Empfang beim Bürgermeister war der Beginn eines
Erkundungstages der Partnergemeinde. Die Auseinandersetzung mit der Geschichte von
Litauen wurde durch den Besuch des Heimathauses, einer ehemaligen
Atom-Raketenstellung der UdSSR, dem berühmten Kreuzberg, und dem KGB-Museum in
Vilnius angeregt. Der Anblick der Folter- und Hinrichtungszellen, die noch vor
15 Jahren benutzt wurden, prägte sich nachhaltig bei den Pfadfindern
ein.
wird fortgesetzt
Mittwoch, 20. August 2003 |
Quelle: Westfälische Nachrichten (Saerbeck)
Saerbeck - Mit den Pfadfindern aus
Rietavas verbrachten die Saerbecker Pfadis den letzten Abend in Vilnius. In den
abschließenden Gesprächen wurde sehr deutlich, dass die gemeinsame Zeit beide Pfadfinderstämme
stark miteinander verbunden hat.
Man hat sehr viel voneinander gelernt. Den
Saerbecker Pfadfindern sind auch die großen Unterschiede zwischen Arm
und Reich in Litauen deutlich geworden. Es wurde von beiden Seiten bekundet,
dass die Verbindung beider Pfadfinderstämme bestehen bleiben wird. Die Saerbecker Pfadis
freuen sich auf einen Gegenbesuch aus Litauen, wie der Saerbecker Vorsitzende
Frank Mösker erklärte.
Zum Abschied wurden natürlich Geschenke
ausgetauscht. Virgilijus Ruskys, der Vorsitzende der Pfadfinder aus
Rietavas, bekam eine Baseballmütze mit dem Aufdruck der Deutschen Pfadfinderschaft
Sankt Georg von Paul Beckschwarte geschenkt.
Mittwoch, 20. August 2003 |
Quelle: Grevener Zeitung (Saerbeck)
-bel-
Saerbeck. Wetterfest und kältebeständig waren die 110 Pfadfinder bei
ihrem Bezirkswölflingslager am Badesee schon. In insgesamt 17 Zelten
verbrachten 80 Wölflinge, Pfadfinder im Alter von acht bis zwölf Jahren,
und 30 Betreuer das Wochenende am Saerbecker Badesee.
Unter dem Motto EGnILflöW Ni nOitKa was umgedreht soviel wie Wölflinge in
Aktion heißt standen Spaß, Action und eine gute Gemeinschaft auf dem Programm.
Um die Spiele und Aktionen miteinander zu verknüpfen, hatten sich die
Organisatoren vom Bezirksarbeitskreis Wölflinge eine lustige und komplizierte
Geschichte mit dem Titel Tiere im Weltall ausgedacht. Unter anderem spielten
darin die Kids die Hauptrollen, mussten sich lustig verkleiden oder bei
Stationsspielen knifflige Aufgaben lösen.
Zu diesem Wölflingsbezirkslager waren Kinder aus insgesamt fünf Pfadfinderstämmen
angereist. Aus Wettringen, Tecklenburg, Saerbeck, Emsdetten und Burgsteinfurt
katten sie sich auf den Weg nach Saerbeck gemacht. Etwa alle ein bis zwei Jahre
findet ein solches Wochenendlager auf Bezirksebene statt und für den Saerbecker
Standort war es sogar eine kleine Premiere: Noch nie zuvor lagerten so viele
Wölflinge beim Wölflingslager in Saerbeck.
Für den Standort Saerbeck hatten sich die Organisatoren ganz bewusst
entschieden: Hier sind die Sanitäranlagen gut, Saerbeck liegt zentral und das
Areal am Badesee ist perfekt für so ein Lager geeignet.
Montag, 29. September 2003 |
Quelle: Westfälische Nachrichten (Saerbeck)
Saerbeck - Die Saerbecker Pfadfinder
erinnern an die Sammelaktion der Weihnachtsbäume. Am morgigen Samstag beginnt
ab 12 Uhr die Aktion. Es wird gebeten die Weihnachtsbäume ohne jeglichen
Schmuck sichtbar an die Straße zu legen. Die Pfadfinder sammeln an den
Haustüren die Spendenbeträge ein. Wer nicht zuhause ist, sollte die Spende in
der Nachbarschaft abgeben, da in den vergangenen Jahren Spendenbeträge, die in
Tüten an den Bäumen befestigt waren, teilweise gestohlen wurden. Die
diesjährigen Spenden sollen für wohltätige Zwecke eingesetzt werden. Alle
Pfadis treffen sich vor der Aktion um 11.30 Uhr am Bürgerhaus. Sollte aus
Versehen ein Baum vergessen werden, so steht unter der Telefonnummer (0172)
5344670 des Stammesvorsitzenden Frank Mösker ein Abholdienst zur Verfügung.ng
Freitag, 09. Januar 2004 |
Quelle: Grevener Zeitung (Saerbeck)
-bel-
Saerbeck. Nicht gerade die Tour de France, aber trotzdem ganz schön
anstrengend: Die Rede ist von der Fahrradrallye der Pfadfinder am Freitagnachmittag. Wie schon im vergangen Jahr
hatte der Saerbecker Stamm die Rallye als Beitrag zum Ferienspaßprogramm
angeboten, mit dem Unterschied, dass in diesem Jahr die Sonne strahlte und es
nicht wie aus Eimern goss. Bevor die Kids aber auf eigene Faust los konnten,
ging es mit dem ganzen Tross vom Kirmesplatz in Richtung Pfadiheim am
Schulkamp.
Dort angekommen wurden alle Kinder in kleine Gruppen aufgeteilt und mit kniffeligen
Fragebögen ausgestattet. Als erstes machten sich die Jüngsten auf den Weg, ihre
Fragen richtig zu beantworten. Sie mussten zum Beispiel verschiedene Nummern an
Stromkästen ablesen und schwierige Verkehrszeichen entschlüsseln.
Nach ungefähr zwei Stunden kam dann auch die jüngste Gruppe als erste wieder am
Schulkamp an. Als Abendprogramm hatten sich die Pfadis überlegt, ganz
traditionell Stockbrot am offenen Feuer mit den Kindern zu machen. Die kleine
Stärkung bildete gleichzeitig den Abschluss der Aktion.
Montag, 09. August 2004 |
Quelle: Westfälische Nachrichten (Saerbeck)
Saerbeck - Unter keinem gute Stern stand das
Sommerlager "Robin Hood" der Saerbecker Pfadfinder im
Brexbachtal bei Koblenz.
Das Lager wurde am vergangenen Montag
abgebrochen, weil fast alle Lagerteilnehmer, auch Mitglieder der Leiterrunde,
für einige Tage an einem Brechdurchfall erkrankten.
Die gleichen Erkrankungen gab es auch in
mehren Nachbarlagern. Als dann von einem Nachbarlagerplatz auf dem gleichen
Gelände zwei Kinder stationär wegen Magen-Darmerkrankungen ins Krankenhaus
eingeliefert werden mussten, entschloss sich die Leiterrunde der Saerbecker
Scouts ganz schweren Herzens, das Lager vorzeitig abzubrechen, um weitere
Risiken auszuschließen. Über die Ursache der Erkrankungen konnte nur spekuliert
werden, laut Auskunft der Camp-Leitung wurde das Wasser untersucht. Die
Untersuchungen ergaben aber keine negativen Ergebnisse.
Natürlich waren die Wölflinge und Jungpfadfinder
sehr traurig über den vorzeitigen Abbruch das Lagers. Wenn es nach ihnen
gegangen wäre, so wäre man geblieben. Das Leben unter dem Motto "Robin
Hood" hatte ja gerade erst richtig begonnen. Nachdem das Lager aufgebaut
worden war, wurden Pfeil und Bogen selbst hergestellt und erste Schießübungen
durchgeführt. Auch schlüpften einige Scouts in Verkleidungen der Personen aus
der Geschichte von Robin Hood, die abends am Lagerfeuer vorgelesen wurde.
Abenteuerlich war es auch, im reißenden Brexbach einen Staudamm zu errichten.
Unternehmungen außerhalb des Lagers, wie der
Besuch eines Freizeitparks und eine Wanderung zur Burg Sayn mit Adlerwarte und
Vorführungen der Könige der Lüfte, lockerten das Programm auf. Auch
Pastoralreferent Werner Heckmann hatte die Reise in das Brexbachtal angetreten,
die Pfadis zwei Tage besucht und mit ihnen einen stimmungsvollen
Lagergottesdienst gefeiert.
Als kleine Entschädigung für entgangene
Lagerfreuden im Brexbachtal werden sich die Lagerteilnehmer am kommenden
Freitag zu einer Fahrt ins Aaseebad in Ibbenbüren treffen und abschließend mit
den Eltern am Saerbecker Pfadi-Heim grillen.
Mittwoch, 25. August 2004 |
Quelle: Grevener Zeitung (Saerbeck)
-bel-
Saerbeck. Einmal im Jahr weichen die Pfadfinder von ihrem sonstigen
Standardprogramm mit Zelten, Stockbrotbacken, Spielen im Wald und vielen
anderen Aktivitäten in freier Natur ab. Am Sonntagnachmittag war es wieder
soweit: Der jährliche Elternachmittag im Pfarrheim stand an.
In diesem Jahr standen einmal mehr die Wahlen zum Vorsitzenden und zum
Elternbeirat, die im fünfjährigen Turnus gemacht werden, an. Nach einer kurzen
Begrüßung durch den Noch-Vorsitzenden Frank Mösker nahm Paul Beckschwarte als
Wahlleiter das Zepter in die Hand und bedankte sich bei Frank Mösker für fünf
Jahre Arbeit als Vorstand: Frank, du hast dich über ganz viele Jahre um die Pfadfinderarbeit
in unserer Gemeinde als Vorsitzender und Leiter verdient gemacht.
Da Frank Mösker als Vorsitzender ausschied, jedoch weiterhin Pfadfinderarbeit
machen wird, suchten die Anwesenden einen neuen Vorsitzenden. Bei uns Pfadfindern
ist es gute Tradition, dass ein Vorschlag von der Leiterrunde gemacht wird.
Einstimmig hat sich die Leiterrunde dafür ausgesprochen, dass Kirsten
Beckschwarte zur Wahl steht. Um den Formalien Rechnung zu tragen, stimmten etwa
40 der anwesenden Eltern, Leiter und Gruppenkinder einstimmig für Kirsten
Beckschwarte als neue Vorsitzende.
Der Elternbeirat wächst von bisher fünf auf jetzt sechs Mitglieder. Die
Versammlung bestimmte Markus Rahe, Sylvia Werfel, Jürgen Keller, Christian
Wissel, Petra Blumenberg und Maik Zumbrunn zum neuen Elternbeirat.
Nach den Wahlen stand gemütliches Kaffeetrinken mit einer Diashow von Bildern
des Sommerlagers im Brexbachtal und des Bezirkslagers in Emsdetten an.
Im nächsten Jahr steht dann am 15. Januar die nächste große Aktion der Pfadfinder
auf dem Programm. Erstmalig gemeinsam mit den Messdienern startet an diesem
Samstag die Tannenbaumaktion.
Dienstag, 30. November 2004 |
Quelle: Westfälische Nachrichten (Saerbeck)
Saerbeck - Einen neuen Vorsitzenden wählten
die Saerbecker Pfadfinder Sonntag beim Elternnachmittag. Neue
Vorsitzende ist Kirsten Beckschwarte. Sie löst damit den langjährigen
Vorsitzenden Frank Mösker ab, der den Pfadfindern jedoch weiterhin als
Mitarbeiter verbunden bleibt.
Frank Mösker möchte sich nun neuen
Interessen zuwenden und nicht mehr in der ersten Reihe der Pfadfinder
stehen, erklärte er seine Entscheidung. In einer kurzen Laudatio lobte Paul
Beckschwarte das Engagement von Mösker, der seit 1997 in der Stammesführung
gearbeitet hat und den Stamm seit 2001 alleine leitete. Er sei immer ein Stück
Urgestein im Saerbecker Pfadfinderstamm gewesen. Der Ausbau des Pfadfinderheimes
am Schulkamp ist zu seiner Zeit vollzogen worden. Im Vorstand verbleiben
weiterhin Paul Beckschwarte als Schriftführer und Christa Schweppe als
Kassenwartin. Außerdem wurde ein neuer Elternbeirat gewählt, der den Vorstand
der Pfadfinder unterstützt. Zum neuen Elternbeirat gehören Petra
Blumberg, Silvia Werfel, Jürgen Keller, Markus Rahe, Christian Wissel und Maik
Zumbrunn.
Beim Elternnachmittag wurde auch ein erster
Ausblick auf Aktivitäten des neuen Jahres gegeben. Die Weihnachtsbaumsammlung
wird am 15. Januar durchgeführt. Neu ist, dass die Pfadfinder nun
gemeinsam mit den Messdienern die Bäume sammeln werden. Auch der Termin für das
nächste Sommerlager steht schon fest: Die Saerbecker Scouts fahren vom 30. Juli
bis zum 12. August 2005 auf den Jugendzeltplatz am Erikasee in Esterwegen im
Emsland. Die Fahrt wird per Fahrrad mit einer Zwischenübernachtung
durchgeführt.
Im weitern Verlauf des Elternnachmittags
wurden Bilder vom vergangenen Sommerlager im Brexbachtal, vom Bezirkslager in
Emsdetten und von der Fahrt nach Rietavas in Litauen mit einem Videobeamer
gezeigt.
Mittwoch, 01. Dezember 2004 | Quelle: Grevener Zeitung (Saerbeck)
-bel-
Saerbeck. Die Weihnachtszeit geht langsam dem Ende zu, da stellt sich auch in
allen Saerbecker Familien die Frage: Wohin mit dem Weihnachtsbaum? Im Dorf gibt
es schon seit vielen Jahren eine passende Antwort nämlich die Pfadfinder.
Traditionell werden jetzt auch die Pfadfinder dafür sorgen, dass die
Weihnachtsbäume entsorgt werden. Allerdings gibt es in diesem Jahr einige
Neuerungen. Zum ersten Mal werden die Pfadis nicht mehr allein die Tannenbäume
von den Straßen räumen, sondern organisieren die Aktion gemeinsam mit der
Messdienergemeinschaft von St. Georg.
Außerdem wird in diesem Jahr nicht der erste oder zweite Samstag im Jahr für
die Entsorgung gewählt, weil es dann zu Kollisionen mit Neujahr und den
Sternsingern gekommen wäre, sondern erst der dritte Samstag im neuen Jahr. Also
werden die Jugendlichen der Pfadfinder und Messdiener am Samstag, 15.
Januar, durch Saerbecks Straßen ziehen, um die zahlreichen Bäume zunächst auf
große Wagen zu laden und dann zu entsorgen. Um Spendenbetrug zu vermeiden,
bitten die Organisatoren darum, dass kein Geld an die Bäume gehängt wird. Wie
in jedem Jahr werden auch diesmal die Jüngeren, die noch nicht so gut schwere
Bäume schleppen können, zu den Haustüren gehen und um eine kleine Spende für
den Baum bitten, erklärt Paul Beckschwarte. Die Erlöse teilen sich die beiden
Vereine, um ihre Jugendarbeit zu finanzieren und um es Jugendlichen aus der
kirchlichen Partnergemeinde Caxias, Brasilien zu ermöglichen zum Weltjugendtag
2005 nach Saerbeck und Köln zu kommen. Die Pfadfinder spenden zudem für die Flutopfer in Südostasien.
Abschließend gibt es wieder eine stärkende und wärmende Pfadfindersuppe.
Donnerstag, 06. Januar 2005 |
Quelle: Westfälische Nachrichten (Saerbeck)
Saerbeck - Die Weihnachtszeit geht dem Ende
zu, da stellt sich wohl in allen Familien die Frage: "Wohin mit dem
Weihnachtsbaum"" In Saerbeck gibt es schon seit vielen Jahren eine
passende Antwort " um den Baum kümmern sich die Pfadfinder.
Wie in jedem Jahr werden auch Anfang 2005
die Pfadfinder dafür sorgen, dass die Weihnachtsbäume entsorgt werden.
Allerdings tun sich einige Neuerungen in diesem Jahr auf. Zum ersten Mal werden
Pfadis nicht mehr alleine die Tannenbäume von den Straßen räumen, sondern
organisieren die Aktion gemeinsam mit der Messdienergemeinschaft St. Georg.
Außerdem wird in diesem Jahr nicht der erste
oder zweite Samstag im Jahr als Termin genommen (wg. Terminüberschneidungen mit
Neujahr und den Sternsingern), sondern erst der dritte Samstag im neuen Jahr.
Also werden die Jugendlichen der Pfadfinder und Messdiener am Samstag,
15. Januar, durch Saerbecks Straßen ziehen, um die zahlreichen Bäume zunächst
auf große Anhänger zu laden und dann zu entsorgen.
Um Spendenklau zu vermeiden, bitten die
Organisatoren darum, dass kein Geld an die Bäume gehängt wird. "Wie in
jedem Jahr werden auch diesmal die Jüngeren, die noch nicht so gut schwere
Bäume schleppen können, an den Haustüren um eine kleine Spende bitten",
erklärt Paul Beckschwarte.
Die Erlöse teilen sich die beiden Vereine,
um es für die Flutopfer in Südostasien zu spenden und um es Jugendlichen aus
der kirchlichen Partnergemeinde Caxias (Brasilien) zu ermöglichen, 2005 nach
Saerbeck zu kommen und am Weltjugendtag in Köln teilzunehmen.
Freitag, 07. Januar 2005 |
Quelle: Grevener Zeitung (Saerbeck)
-bel-
Saerbeck. Mit dem Rekordergebnis 1970 Euro endete jetzt die erfolgreiche
Tannenbaumaktion der Pfadfinder und Messdiener von St. Georg. Mit diesem
Ergebnis hatte keiner gerechnet, schließlich hatten wir erst im vergangenen
Jahr mit 1700 Euro ein Rekordergebnis, freute sich Paul Beckschwarte.
Mit mehr als 60 Kindern und Leitern machten sich die Pfadfinder und
Messdiener in diesem Jahr gemeinsam auf den Weg durch die Straßen des Dorfes,
um die Weihnachtsbäume gegen eine kleine Spende, die ab und zu auch etwas
größer ausfiel, zu entsorgen.
Neben den Kindern und Jugendlichen haben vor allem die Landwirte einen großen
Anteil am Gelingen der Aktion, denn ohne die freiwilligen Helfer mit ihren
Treckern und großen Anhängern hätten wir die ganze Sammelaktion so nicht
durchführen können, bedankte sich Bechschwarte bei den sechs Landwirten, die
ihre Traktoren und sich selbst als Fahrer zur Verfügung gestellt hatten.
Der Pfadfinderanteil von knapp 1000 Euro geht komplett in die
Flutopferhilfe in Südostasien, die 1000 Euro der Messdienergemeinschaft sollen
dazu verwendet werden, um es Jugendlichen zu ermöglichen, zum Weltjugendtag
2005 zunächst nach Saerbeck zu kommen und dann mit Saerbecker Jugendlichen nach
Köln zu fahren.
Mittwoch, 19. Januar 2005 |
Quelle: Westfälische Nachrichten (Saerbeck)
Saerbeck - Mit dem Rekordergebnis von 1970
Euro endete die überaus erfolgreiche Tannenbaumaktion der Pfadfinder und
Messdiener
"Mit diesem Ergebnis hatte keiner
gerechnet, schließlich hatten wir erst im letzten Jahr mit 1700 Euro ein
Rekordergebnis", freut sich Paul Beckschwarte.
Mit insgesamt über 60 Kindern und Leitern
machten sich die Pfadfinder und Messdiener in diesem Jahr gemeinsam auf
den Weg, durch die Straßen des Dorfes, um die Weihnachtsbäume gegen eine kleine
Spende, die wie man am Ergebnis erkennen kann ab und zu auch etwas größer war,
zu entsorgen.
"Neben den Kindern und Jugendlichen
geht ein großer Anteil am Gelingen der Aktion auf die Landwirte zurück. Ohne
die Freiwilligen mit ihren Treckern und großen Anhängern wäre die ganze Aktion
so nicht möglich gewesen", bedankte sich Bechschwarte bei den sechs Landwirten,
die ihre Trecker und sich selbst als Fahrer zur Verfügung gestellt hatten. Der Pfadfinderanteil
von knapp 1000 Euro geht komplett in die Flutopferhilfe in Südostasien und die
1000 Euro der Messdienergemeinschaft St. Georg sollen genutzt werden, um es
Jugendlichen zu ermöglichen, zum Weltjugendtag 2005 zunächst nach Saerbeck und
dann mit Saerbecker Jugendlichen gemeinsam nach Köln zu kommen.
Freitag, 21. Januar 2005 |
Quelle: Grevener Zeitung (Saerbeck)
-mg-
Saerbeck. Da liegen sie einträchtig nebeneinander: die Zigarettenschachtel
neben der Getränkeflasche und der Plastiktüte, achtlos weggeworfene Zeugen der
Wohlstandsgesellschaft Müll. Wer mit offenen Augen in und um Saerbeck unterwegs
ist, entdeckt den Unrat auf öffentlichen Plätzen, an Straßenrändern,
Böschungen, in Gräben ebenso wie in kleinen Waldstücken. Der Bauhof der
Gemeinde und die Streckenkontrollen von Kreis und Landschaftsverband kümmern
sich zwar um das Problem, aber eben nur punktuell. Müll gehört auch in Saerbeck
zum Straßenbild.
Das wollen wir in einer großen gemeinsamen Aktion mit den Bürgern jetzt ändern,
plant Bernhard Welp für die Gemeindeverwaltung den Aktionstag saubere Umwelt.
Am kommenden Samstag, 19. März, sind die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen,
nicht nur vor ihrer eigenen Haustüre zu kehren, sondern auch dem Unrat auf
öffentlichen Plätzen und Wegen mit großen Müllsammelbeuteln zu Leibe zu rücken.
Diese Müllsammelaktion wird in allen Städten und Gemeinden des Kreises jetzt
durchgeführt, erklärt Bernhard Welp den Hintergrund des öffentlichen
Frühjahrsputzes. Die Container zum Müllsammeln werden der Gemeinde
unentgeltlich zur Verfügung gestellt und auch die Entsorgung des Gesammelten
kostet die Gemeinde keinen Cent. Das freut natürlich den Kämmerer. Noch ist es
möglich den Müll zur Deponie nach Altenberge zu bringen, weiß Welp. Am 1. Juni
wird die Deponie geschlossen, der Müll aus dem Kreis Steinfurt muss dann in
eine Müllverbrennungsanlage gefahren werden.
Die Aktion Saerbeck macht sauber startet am kommenden Samstag um 10 Uhr am
Rathaus. Hier werden Müllbeutel ausgegeben und Absprachen zu den verschiedenen
Sammelgebieten getroffen sowie Sammelpunkte für die Helfer festgelegt.
Vor einigen Jahren haben wir bei einer ähnlichen Aktion zwölf große Müllgefäße
mit gesammeltem Unrat befüllen können, erinnert sich Paul Beckschwarte, Leiter
der Pfadfinder St. Georg, die sich schon bereit erklärt haben, mit
vereinten Kräften die Böschung der Umgehungsstraße (B219) in der Nähe des Pfadfinderheims
zu säubern. Gegen 13 Uhr, so die Planungen, soll die Aktion beendet sein.
Wir würden uns sehr freuen, wenn möglichst viele Bürger die Zeit finden, sich
an der Sammelaktion zu beteiligen, hofft Bernhard Welp auf einen guten Erfolg
des Aktionstages.
Donnerstag, 17. März 2005 |
Quelle: Westfälische Nachrichten (Saerbeck)
Saerbeck - Plastiktüten, Bierflaschen,
Papierfetzen: Straßenränder, Blumenbeete und Grünflächen werden gerne als
Müllhalden missbraucht und sehen manchmal alles andere als ordentlich aus.
Deshalb ruft die Gemeinde am kommenden
Samstag zu einer großen Müllsammelaktion auf und reiht sich damit in die Aktion
"Saubere Umwelt" der Entsorgungsgesellschaft Steinfurt ein. Anlass
für die kreisweite Aktion ist die Schließung der Mülldeponie in Altenberge zum
1. Juni. Nach diesem Termin wird der Müll nicht mehr deponiert, sondern
verbrannt.
Bei der Müllsammelaktion haben die Pfadfinder
ihre Teilnahme zugesagt. Sie wollen sich vor allem um die Straßenränder an der
B219 kümmern. Erfahrungsgemäß sind hier stets die größten Dreckecken. Um das
Dorf sollen sich möglichst viele Bürger kümmern. Treffpunkt ist um 10 Uhr am
Rathaus. Die Gemeinde stiftet Müllsäcke und dann kann es losgehen. Ein Hinweis:
Wer mitmachen möchte beim Saerbecker Frühjahrsputz, sollte sich möglichst
pünktlich am Rathaus einfinden. Um 10 Uhr sollen nämlich die Gebiete festgelegt
werden, die sauber gemacht werden. Wer mitmacht, soll übrigens ein kleines
Dankeschön von der Gemeinde bekommen. Dass sich solche Aktionen lohnen, hat
sich vor Jahren gezeigt. Seinerzeit sammelten Jugendliche Unrat, der dreizehn
große Mülltonnen füllte.
Wer zuständig ist
Erfahrungsgemäß liegt der meiste Dreck an
Straßenrändern, in Bau- und in Gewerbegebieten, wie Bauhofchef Christoph
Reckert bei einem Pressegespräch erklärte. Der Bauhof kümmert sich regelmäßig
um die Spielplätze im Gemeindegebiet und säubert auch die öffentlichen
Blumenbeete und Grünflächen. Das ist schon eine Menge, "aber wir können
uns natürlich nicht um jeden Wanderweg kümmern", sagt Reckert. Für Straßen
wie die B219 ist der Bauhof gar nicht zuständig, sondern der Landesbetrieb
Straßen. - ugk
Donnerstag, 17. März 2005 |
Quelle: Grevener Zeitung (Saerbeck)
Saerbeck - Über Müll am Straßenrand ärgern
sich alle Bürger und schimpfen über die Zeitgenossen, die gedankenlos etwas
wegwerfen. Den Empörungen hätten am Samstag Taten folgen können. Doch die
beiden stellvertretenden Bürgermeister Paul Beckschwarte und Willy Beuning
machten lange Gesichter, als zu der Aktion "Saubere Umwelt" nur zwei
Kinder, die beiden Brüder Jan (fünf Jahre) und Lars (zwölf Jahre) am Treffpunkt
Rathausplatz erschienen.
Am leichten Nieselregen kann die geringe
Beteiligung an der Müllsammelaktion, zu der die Gemeinde im Rahmen der Aktion
"Saubere Umwelt" der Entsorgungsgesellschaft Steinfurt aufgerufen
hatte, wohl nicht gelegen haben. "Das Wetter ist nur eine Frage der
Bekleidung", meinte Willy Beuning. Er machte sich dennoch unverdrossen mit
den beiden Kindern zu markanten Stellen im Dorfgebiet auf und sammelten mehrere
Säcke voll Unrat.
Fleißige Pfadfinder
Vollen Erfolg meldeten dagegen die
St.-Georgs-Pfadfinder. Mit 20 Jugendlichen und Kindern nahmen sie sich,
mit Zangen und Plastiksäcken ausgerüstet, die Wege entlang der Umgehungstrasse
vor. Zu ihren Fundstücken gehörten sogar ein Staubsauger, ein Handy und ein
Elektromotor. Sie füllten insgesamt 17 Säcke Müll, wie Paul Beckschwarte
berichtete.
Die beiden stellvertretenden Bürgermeister
ließen durchblicken, im nächsten Jahr vor Ostern wieder zu einem Aktionstag
"Saubere Umwelt" aufrufen zu wollen. Dann hoffentlich mit besserer
Beteiligung... - lü
Montag, 21. März 2005 | Quelle:
Grevener Zeitung (Saerbeck)
Saerbeck.
Zu einer Weiterbildungsfahrt nach Berlin hatte sich in diesen Tagen die
Leiterrunde der Saerbecker Pfadfinder von St. Georg auf den Weg gemacht.
Unter der Leitung von Pastoralreferent Werner Heckmann wurden für fünf Tage die
Zelte im Gästehaus des Franziskanerklosters in Berlin-Pankow aufgeschlagen.
Die Fahrt stand unter dem Leitthema Politik, Solidarität und Engagement heute.
Besonders das Engagement der Franziskaner in Berlin stand im Mittelpunkt des
Interesses der Saerbecker Pfadfinder. Der Orden betreibt in dem Kloster
mit ehrenamtlicher Unterstützung eine Suppenküche für Obdachlose. Dort werden
täglich bis zu 400 Personen mit einer warmen Mahlzeit versorgt, zum Monatsende
können es auch mal 600 hungrige Menschen sein.
Eine Kleiderkammer und eine Hygienestation ergänzen das Angebot der
Franziskaner. In der Hygienestation können die Obdachlosen duschen oder baden.
Es besteht dort auch die Möglichkeit, bei Bedarf eine ärztliche Versorgung
einzuleiten.
Der Personenkreis, der diese Angebote als letzte Rettung wahrnehmen muss, wird,
so die Aussage von Bruder Johannes, dem Leiter Anlaufstelle, immer größer.
Weiterhin gibt es ein Projekt Aids Hospiz das von den Franziskanerinnen
betrieben wird. Dieses Projekt begleitet HIV-positiv erkrankte Menschen in der
letzten und schwersten Zeit ihres Lebens. In einer eindrucksvollen
Gesprächsrunde berichteten die Schwestern, die auch mit Unterstützung von
ehrenamtlichen Helfern ihre schwere, aber auch so wie sie bekundeten
befriedigende Aufgabe erfüllen. So war es eine besondere Freude für die
Franziskanerinnen, als ihnen eine Spende in Höhe von 500 Euro von den
Saerbecker Scouts zur Unterstützung der Arbeit überreicht wurde.
Zu einem Besuch in der Hauptstadt gehört natürlich auch die Information über Politik
und die parlamentarische Arbeit. Ein Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten
Karl-Josef Laumann vor der Besichtigung des Reichstages befasste sich
schwerpunktmäßig mit der Ausbildungs- und Arbeitsmarktsituation. Ein Besuch des
Stasi- und Mauermuseums mit Inhalten der deutsch-deutschen Geschichte waren
weitere Punkte des Programms.
Dienstag, 26. April 2005 |
Quelle: Westfälische Nachrichten (Saerbeck)
Saerbeck - "Trotz des durchgängig
schlechten Wetters hatten wir ein tolles Sommerzeltlager. Die Stimmung aller
Lagerteilnehmer war super. Wir sind froh, dass auch die anstrengende Rückfahrt
von 134 Kilometern in zwei Tagen per Fahrrad von allen Pfadfindern ohne
Probleme zurückgelegt wurde." Mit diesen Worten begrüßte die
Stammesvorsitzende Kirsten Beckschwarte die Eltern, die am vergangenen Freitag
ihre Kinder nach zwei Wochen am Pfadfinderheim wieder in die Arme
schließen konnten.
Herr der Ringe
Das Rezept für das gelungene Lager lag in
einer guten Mischung von Angeboten im Lager und Aktivitäten mit den Fahrrädern.
Unter dem Motto "Herr der Ringe" wurde ein Rittertag mit
Verkleidungen und der Herstellung von Pfeil und Bogen durchgeführt.
Ein zünftiges Rittermahl, bei dem mit den
Fingern gegessen wurde, war Abschluss des Tages. Kreativität war bei der
Herstellung von Gipsmasken und Schlüsselanhängern und der Gestaltung des
Lagertuches für jeden Teilnehmer gefordert.
Spannend für alle war eine
Orientierungsfahrt, bei der die Scouts mit verbundenen Augen an einen
unbekannten Ort gefahren wurden und allein zum Lagerplatz zurückfinden mussten.
Die Radtour zu einem Moorerlebnispfad artete
bei einigen zu einer "Moorschlacht" aus, an der alle der jungen
Teilnehmer ihre Freude hatten. Ein Spiel, bei dem Esterwegen erkundet wurde und
gleichzeitig die Gruppenleiter, die sich in Verkleidung versteckt hatten, zu
finden waren, brachte für alle riesigen Spaß.
Pastoralreferent Werner Heckmann als Kurat
der Pfadfinder besuchte das Lager und feierte mit den Scouts einen
stimmungsvollen Gottesdienst. Das Lagerfeuer war, wie es sich für Pfadfinder
gehört, der zentrale Punkt des Lagers. Es war der abendliche Sammelpunkt für
gemeinsame Spiele und Gesang vor der späten Nachtruhe.
Hilfsbereit
Sehr hilfsbereit zeigten sich Esterwegens
Bürgermeister und seine Frau. Der Bürgermeister sorgte am Sonntag dafür, dass
der Lagerplatz mit sechs Anhängern Schreddermaterial abgestreut wurde, um das
Lager bei den ständigen Regengüssen vor dem "versaufen" zu retten.
Seine Frau ließ nasse Wäsche und Kleidung
der Kinder einsammeln. Die Kleidung wurde von ihr und Nachbarn gewaschen und
kam einen Tag später gebügelt in das Lager zurück. Kommentar von Jungpfadfinder
Eike Spieker zu der Aktion: "Ich bin der glücklichste Mensch dieser Welt,
ich habe wieder trockene Kleidung!"
Mittwoch, 17. August 2005 |
Quelle: Grevener Zeitung (Saerbeck)
Saerbeck. Trotz durchgängig schlechten Wetters hatten wir
ein tolles Sommerzeltlager. Die Stimmung aller Lagerteilnehmer war super. Wir
sind froh, dass schließlich auch die anstrengende Rückfahrt von 134 Kilometern
in zwei Tagen per Fahrrad von allen Pfadfindern ohne Probleme
zurückgelegt wurde. Mit diesen Worten begrüßte die Stammesvorsitzende Kirsten
Beckschwarte die Eltern, die kürzlich ihre Kinder nach zwei Wochen am Pfadfinderheim
wieder in die Arme schließen konnten.
Das Rezept für das gelungene Lager lag in einer guten Mischung von Angeboten im
Lager und auch Aktivitäten mit den Fahrrädern. Unter dem Motto Herr der Ringe
wurde ein Rittertag mit Verkleidungen und der Herstellung von Pfeil und Bogen
durchgeführt.
Es wurden Fackeln aus Wachs gegossen und ein zünftiges Rittermahl, bei dem mit
den Fingern gegessen wurde, war Abschluss des Tages. Kreativität war bei der
Herstellung von Gipsmasken und Schlüsselanhängern und der Gestaltung des
Lagertuches für jeden Teilnehmer gefordert. Ein Chaosspiel sorgte für viel
Bewegung und Unterhaltung.
Spannend für alle war eine Orientierungsfahrt, bei der die Scouts mit
verbundenen Augen an einen unbekannten Ort gefahren wurden und allein zum
Lagerplatz zurückfinden mussten.
Die Radtour der Pfadfinder zu einem Moorerlebnispfad, bei dem man sich
in echtem Moor versinken lassen konnte, artete bei einigen zu einer
Moorschlacht aus, an der alle ihre Freude hatten. Eine Fahrt mit einer
Moorlorenbahn in ein riesiges Moorgebiet rundete das Erlebnis im Moor ab.
Ein Spiel, bei dem Esterwegen erkundet wurde und gleichzeitig die
Gruppenleiter, die sich in Verkleidung versteckt hatten, zu finden waren,
brachte für alle riesigen Spaß. Der Ausflug zu einem kleinen Freizeitpark
rundete das Programm ab.
Pastoralreferent Werner Heckmann als Kurat der Pfadfinder hatte es sich
nicht nehmen lassen, das Lager zu besuchen. Er feierte mit den Scouts einen
stimmungsvollen Gottesdienst. Das Lagerfeuer war, wie es sich für Pfadfinder
gehört, der zentrale Punkt des Lagers. Es war der abendliche
Sammelpunkt für Spiele und Gesang vor der späten Nachtruhe.
Sehr hilfsbereit zeigten sich der Bürgermeister von Esterwegen und seine
Gattin. Der Bürgermeister sorgte sogar am Sonntag dafür, das der Lagerplatz mit
sechs Anhängern Schreddermaterial abgestreut wurde, um das Zeltlager bei den
ständigen Regengüssen vor dem Versaufen zu retten.
Seine Gattin ließ nasse Wäsche und Kleidung der Kinder einsammeln. Das Zeug
wurde von ihr und Nachbarn gewaschen und kam einen Tag später gebügelt in das
Lager zurück. Kommentar von Jungpfadfinder Eike Spieker zu der Aktion:
Ich bin der glücklichste Mensch dieser Welt, ich habe wieder trockene Kleidung.
Freitag, 19. August 2005 |
Quelle: Westfälische Nachrichten (Saerbeck)
-mg-
Saerbeck. Eine Gruppe Jungen hat es sich am prasselnden Lagerfeuer gemütlich
gemacht, Jana und Alexandra hocken vor dem Eingang eines großen Zeltes. Unter
der großen Veranda des Pfadfinderheims lassen sich währenddessen die
Eltern der Nachwuchs-Pfadfinder Kaffee und Kuchen schmecken.
Sie nutzten am Samstag den Tag des offenen Zeltes dazu, sich das Pfadfinderheim
und das großzügige Außengelände genauer anzusehen, sich über die Arbeit der Pfadfinder
(DPSG) zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen. Häufig bringen
Väter und Mütter ihre Kinder nur bis zum Tor am Pfadiheim und wissen gar nicht,
wie`s dahinter aussieht, erzählt Kirsten Beckschwarte vom Leitungsteam der
DPSG. Beim Tag des offenen Zeltes sind die Eltern eingeladen, sich mit ihren
Kindern alles genau anzuschauen.
Wöchentlich treffen sich mehr als 40 Kinder und Jugendliche der verschiedenen
Altersgruppen auf dem Pfadfindergelände am Schulkamp, um miteinander zu
spielen oder kleine und große Abenteuer zu erleben. Handys, und Gameboys müssen
da schon zuhause bleiben, lacht Kirsten Beckschwarte. Bei uns sind die Kinder
selbst gefordert. Wir entdecken gemeinsam die Natur und bewahren uns so auch
ein Stück Freiheit. Und genau das ist es, was die Wölflinge, die Jungpfadfinder,
Pfadfinder und Rover interessiert:
Was ist das Besondere daran, ein Pfadfinder zu sein? Wir sind immer
draußen, das ist toll, müssen Jana und Alexandra nicht lange überlegen. Sie
haben inzwischen mit Luftmatratze und Schlafsack im großen Zelt ihr Nachtlager
hergerichtet. Mit 14 weiteren Pfadis wollen sie beim Tag des offenen Zeltes am
Pfadiheim schlafen und freuen sich auf eine lange Pfadfindernacht. Wir
werden erst noch gemeinsam mit den Eltern am Lagerfeuer Stockbrot backen, dann
die Erwachsenen verabschieden und zu einer Nachtwanderung aufbrechen, verrät
Kirsten Beckschwarte das Abendprogramm. Allerletzter Programmpunkt: Licht aus
und Zelte schließen.
Wer sich für die Arbeit der Pfadfinder interessiert, sollte sich mit
Kirsten Beckschwarte, 92 84 69 (ab 19 Uhr), in Verbindung setzen.
Montag, 29. August 2005 |
Quelle: Westfälische Nachrichten (Saerbeck)
2006
-bel-
Saerbeck. Viele Köche verderben den Brei so lautet das bekannte Sprichwort, den
Gegenbeweis traten am Samstag bei der jährlichen Tannenbaumaktion die Pfadfinder, Messdiener, der landwirtschaftliche Ortsverein und
die Landjugend an.
Denn die vier Vereine machten sich gemeinsam daran die Tannenbäume vom
Weihnachtsfest fachgerecht zu entsorgen und es zeigte sich, dass die gut 60
Kids der Pfadis und Messdiener sehr gut mit den Treckern der Landwirte
zusammenarbeiteten.
Bei herrlichem Winterwetter zogen die Kinder mit den Treckern durch alle
Straßen des Dorfes und sammelten die unzähligen Tannen gegen eine kleine Spende
ein. Nach gut vier Stunden waren dann auch die letzten Bäume zum großen
Sammelplatz am Hanfteich abgeladen und eine heiße Pfadfindersuppe wärmte
die kalten Kinder wieder so richtig auf. Im Bürgerhaus war dann auch die
traditionelle Verlosung angesagt, denn die Kinder konnten schätzen, wie viel
Geld an dem Tag gesammelt wurde. In diesem Jahr waren es rund 1500 Euro.
Das Geld teilten die vier Vereine.
Montag, 16. Januar 2006 |
Quelle: Westfälische Nachrichten (Saerbeck)
Saerbeck - Die Leiterrunde der Saerbecker Pfadfinder
hat zum Jahresbeginn getagt und bereits erste Termine für alle Pfadis
vorbereitet. Der traditionelle Familiennachmittag ist am Sonntag, 29. Januar,
um 15 Uhr im Pfarrheim. Es beginnt mit einem Kaffeetrinken. Dazu sind auch die
Familienmitglieder der Pfadfinder eingeladen. Es wird gebeten Plätzchen
mitzubringen, für Getränke ist gesorgt.
An dem Nachmittag werden die Bilder vom
Sommerlager gezeigt, jeder Teilnehmer bekommt eine Bilder-CD mit allen Bildern.
Weiterhin werden weitere Termine und Planungen angesprochen. Am Sonntag, 5.
Februar, fahren wieder alle fleißigen Helfer, die bei den Reibekuchenaktionen
oder bei der Weihnachtsbaumsammlung beteiligt waren, zur Eishalle nach Münster.
Abfahrt ist um 14 Uhr an der Volksbank, die Rückkehr wird gegen 19 Uhr sein.
Dazu sollten sich die Pfadis in den Gruppenstunden bei den jeweiligen
Gruppenleitern anmelden. Für die Wölflinge und Jung pfadfinder findet im Jahr 2006 eine gemeinsame Ferienfreizeit
in den Osterferien von Samstag bis Donnerstag, 8. bis 13. April, statt.
Auch die Rover planen eine Ferienmaßnahme in
den Osterferien. Näheres dazu wird an dem Familiennachmittag bekannt gegeben.
Dienstag, 24. Januar 2006 |
Quelle: Grevener Zeitung (Saerbeck)
Saerbeck.
Entgegen üblicher Gewohnheit haben die Pfadfinder in den Osterferien
ihre Zelte zu Hause gelassen und ihre Ferienfreizeiten in feste Häuser verlegt.
Das Reiseziel der ersten Gruppe war Haus Holsten in Salzbergen. Haus Holsten
ist ein ehemaliger Bauernhof, der für Jugendfreizeiten umgebaut wurde.
Am vergangenen Wochenende fuhren Wölflinge und Jungpfadfinder mit ihren
Fahrrädern nach Salzbergen. Die Leiterrunde, bestehend aus der Vorsitzenden
Kirsten Beckschwarte, Nina Göcking, Marcel Keller, Mark Werfel und Rene Keller
hatte für die Gruppe ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Geboten
wurden spannende Spiele, ein Turnier Vier gewinnt, ein großes Chaosspiel und
viel Unterhaltung. Aber auch viel frische Luft wurde getankt.
Die Saerbecker Pfadfinder besuchten den Naturzoo in Rheine mit
Fahrrädern, ebenso gab es Ausflüge per Fahrrad in die nähere Umgebung.
Interessant war für die naturverbundenen Scouts eine Führung über einen
abwechslungsreich angelegten Walderlebnispfad.
Leider hat es das Wetter nicht besonders gut mit den Pfadfindern
gemeint, häufige Regenschauer wurden jedoch mit Gelassenheit ertragen.
Insbesondere die Rückfahrt wurde teilweise von strömendem Regen begleitet.
Dazu der Kommentar von Jungpfadfinder Jan Winnemöller: Ein richtiger Pfadfinder
kann sich ohne Probleme auf alles einstellen.
Mittwoch, 19. April 2006 |
Quelle: Westfälische Nachrichten (Saerbeck)
Saerbeck - Insgesamt 4030 Euro gab es am Donnerstag
für gemeinnützige Vereine in Saerbeck von der Volksbank, die das übrig
gebliebene Geld aus ihrer Gewinnsparen-Verlosung verteilte.
So bekamen die Pfadfinder, der
Kolpingverein, der DRK-Ortsverein, der Förderverein Rietavas, der Kinderchor
"Singende Kids", der Heimatverein und der Konzertverein jeweils 500
Euro. Die Regenbogengruppe konnte sich über 530 Euro freuen.
Da in diesem Jahr erstmals Gewinnsparvereine
fusionierten, fand die Vergabe des Geldes erst im Frühjahr und nicht wie bisher
üblich am Jahresende statt. Ein weiterer Grund sind die daraus resultierenden
neuen Richtlinien, die beachtet werden mussten. Die Geldvergabe des aktuellen
Jahres erfolgt dann aber wieder im Dezember. - dst
Samstag, 22. April 2006 |
Quelle: Grevener Zeitung (Saerbeck)
-mg-
Saerbeck. Zu welcher Uhrzeit wird der Briefkasten an der Pension Gildehaus in
Middendorf geleert? Wer wohnt im Haus Niehoffs Blaike 42? Wie viele Tore hat
der Zaun an der Feuerwache Hahnstraße? Ganz schön knifflige Fragen habt Ihr
Euch ausgedacht, fanden die Jungen und Mädchen, die mit den Pfadfindern am Samstagnachmittag im Rahmen des
Ferienspaßprogramms zu einer Fahrradrallye starteten.
Da muss man ja überall hinfahren, erkannten sie schnell. Aber wo genau liegt
die Pension Gildehaus, wo ist Pröbstings Heide? Kein Problem für alte Pfadfinder
und solche, die es werden wollen. Mit einem Ortsplan und Unterstützung durch
Kirsten Beckschwarte, Jörg Mösker und weiteren Mitgliedern der Pfadfinder-Leiterrunde
war die Orientierung bei der Fahrradrallye kein großes Problem. In Kleingruppen
ging es vom Heckebaum aus quer durchs Dorf, um die 27 Fragen genau zu
beantworten.
Endstation der Fahrradrallye war das Pfadfinderheim am Schulkamp, wo als
Belohnung frisches Stockbrot und leckere Grillwürstchen auf die
Ferienspaß-Rallyefahrer warteten.
Montag, 24. Juli 2006 | Quelle:
Westfälische Nachrichten (Saerbeck)
Saerbeck - Der Saerbecker Pfadfinderstamm
St. Georg freut sich über eine Spende der Sparkasse in Höhe von 500 Euro, die
dazu beitrug, dass zwei neue Gruppenzelte angeschafft werden konnten.
André Dolle, Chef der Saerbecker Zweigstelle
und Initiator für die Spende hat es sich nicht nehmen lassen, beim ersten
Aufbau der neuen Zelte durch die Leiterrunde am Pfadfinderheim dabei zu
sein. Die Vorsitzende der Pfadfinder, Kirsten Beckschwarte, nutzte die
Gelegenheit, sich im Namen aller Scouts, für die Unterstützung der Sparkasse
und damit für die Anerkennung der geleisteten Jugendarbeit zu bedanken. Nicht
unerwähnt blieb, dass auch die Gemeinde Saerbeck durch Zuschüsse dazu beiträgt,
dass solche Neuanschaffungen möglich sind.
Gruppenstunden
Die neuen Zelte werden im nächsten Jahr die
Abenteuer der Pfadfinder begleiten. Geplant ist bereits ein Sommerlager,
das in der Zeit vom 9. Juli bis zum 19. Juli auf dem Jugendzeltplatz im
emsländischen Lünne stattfindet. Aus organisatorischen Gründen gibt es ab
sofort neue Zeiten für die Gruppenstunden. Die Wölflinge treffen sich montags
von 18 bis 19 Uhr. Anschließend ist die Gruppenstunde der Rover. Mittwochs von
18 bis 19 Uhr treffen sich die Jung pfadfinder, ab 19 Uhr ist die Gruppenstunde der Pfadfinderstufe.
Donnerstag, 21. September 2006 |
Quelle: Grevener Zeitung (Saerbeck)
Saerbeck - Mit dem Rekordergebnis von 1930
Euro endete am Samstag das Einsammeln der Tannenbäume durch die Pfadfinder
und Messdiener von St. Georg.
Rund 1000 Weihnachtsbäume wurden im Dorf und
in den Randgebieten des Ortes aufgeladen, zwischendurch klingelten die
Jugendlichen an den Haustüren, um eine kleine Spende zu erbitten. "Soviel
hatten wir noch nie", freute sich Mitorganisator Paul Beckschwarte. Sein
Dank gilt auch dem Landwirtschaftlichen Ortsverein, dessen Mitglieder schon
traditionell ein halbes Dutzend Trecker mit Fahrer und Anhänger kostenlos zur
Verfügung stellen. "Das ist für uns eine große Erleichterung", sagte
Paul Beckschwarte.
Am späten Nachmittag trafen sich die Helfer
zur heißen Käsesuppe im Bürgerhaus. Alle freuten sich über das tolle Ergebnis.
- lü
Montag, 15. Januar 2007 |
Quelle: Grevener Zeitung (Saerbeck)




