Unbekannte hätten Pfadfinderlager fast verhindert

Erschienen am 25. April 2014 in Presse

DPSG Saerbeck e.V.

 

2014 OsterlagerVier Tage waren die Saerbecker Pfadfinder während der Osterferien im Lager in Lünne im Emsland unterwegs. Dabei wären sie fast überhaupt nicht von zuhause losgekommen: Unbekannte hatten nämlich in der Nacht vor dem Lagerbeginn die Kennzeichen eines gemieteten Kleinbusses gestohlen.
Am Morgen der Abfahrt sprangen spontan hilfsbereite Eltern der Gruppenkinder als Fahrer ein.

27 Wölflinge und Jungpfadfinder des Stammes im Alter von 7 bis 13 Jahren und ihre sechs Leiter waren dabei. Der ungewöhnliche Termin hat einen ganz einfachen Grund: Das Sommerlager des Stammes muss wegen Terminproblemen ausfallen. Das Osterlager sollte als Ersatz dafür dienen.

Haus statt Lager

Wegen der kurzen Lagerzeit und der unsicheren Wetterbedingungen verzichteten die Pfadfinder zudem auf ihre Zelte und wurden in einem festen Haus untergebracht.

Ihr Lager hatten sie unter das Motto „Zeitreise“ gestellt, um so für ein Programm für die vier Tage zu sorgen. Mit unterschiedlichen Spielen ging es durch die Epochen: Am ersten Tag durchlebten die Pfadfinder die Steinzeit. Ein Chaosspiel mit steinzeitlichen Begriffen, Fackelnbau für die Nachtwanderung standen an. Außerdem lernten die Kinder, mit einfachen Mitteln Feuer zu machen.

Aufräumen dauert zu lang

Am zweiten Tag ging es im Mittelalter weiter: ein Stationsspiel rund um das Gelände für Gruppen von je vier Kindern mit Zielwerfen, Pantomime mit mittelalterlichen Begriffen und Quizfragen. Während des Stationslaufes überlegten sich die Kinder Theateraufführungen und Lieder für ein abendliches mittelalterliches Bankett im Kaminzimmer des Hauses. An Tag drei eroberten die Hippies das Lager: Es wurde gebatikt und gebastelt und abends bei einer Hippieparty gefeiert.

Das Aufräumen und Packen nahm ungeplant viel Zeit in Anspruch, so dass auf dem Gelände in Lünne kein Programm mehr stattfand. Dafür wurde auf der Rückfahrt noch ein Stopp auf dem Abenteuerspielplatz „Hasenhöhle“ in Mesum eingelegt.

Quelle: Grevener Zeitung

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